
15 - 20 Prozent (hoch)sensible Menschen.
Der Anteil sensibler und hochsensibler Menschen (HSP) wird in Deutschland auf etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung geschätzt. Sensibilität und Hochsensibilität (HSP) sind gekennzeichnet von einer besonders intensiven, feinen und differenzierten Wahrnehmung.
Ihre Sinne sind empfänglicher für die vielen subtile und oftmals emotionale Reize, die täglich aus ihrer Umgebung auf sie einströmen. Jedoch sind sie häufig nicht in der Lage, die vielen Reize und Emotionen angemessen zu verarbeiten. Meist fühlen sie sich nach kurzer Zeit emotional überfordert. Das Thema (Hoch)sensibilität steht immer mehr im Fokus öffentlicher Aufmerksamkeit.
Sind Sie auch (hoch)sensibel?
Häufig wissen Menschen nicht einmal darum und fühlen sich einem unerklärlichen Leidensdruck ausgesetzt. Die Ausdrucksformen von (Hoch)sensibilität sind verschieden:
Soziale Spannungen und Ungerechtigkeiten werden sehr genau wahrgenommen, Sinneseindrücke werden detaillierter empfunden, Stimmungen von Mitmenschen werden leichter erkannt oder auch übernommen.
So unterschiedlich die Gesichter der Sensibilität und Hochsensibilität sein mögen, ihnen liegt die Fähigkeit zugrunde, auf vielen Ebenen mehr, stärker und tiefer wahrnehmen zu können. Im täglichen Leben führt das leicht zu Stress, Überforderung oder Reizüberflutung – Belastungen, auf die sensible und hochsensible Menschen schnell mit sozialem Rückzug reagieren.
Die Gaben fördern.
Die Gaben (hoch)sensibler Menschen sind ihre hohe Empathie-Fähigkeit, starke Innovationskraft, außergewöhnliche Kreativität sowie ungewöhnliche und neue Wege von Problemlösungen. Häufig findet man sie in allen sozialen Berufen, in Musik und Kunst oder auch im technischen Bereich, wo Erfindergeist und Originalität gefordert sind.
Die Risiken von Erkrankungen reduzieren.
Neben diesen wunderbaren Gaben tragen (hoch)sensible Menschen jedoch ein erhöhtes Risiko langfristiger Dauerstresserkrankungen, die dann schnell als Burnout bezeichnet werden.
Die Notwendigkeit, so viele Reize bewusst zu verarbeiten, gepaart mit einem hohen Anspruch an sich selbst und dem Anpassungsdruck, sich als „anders“ Empfindender dem System genügen zu wollen, setzt diese Menschen stark unter Druck. So scheint es kein Wunder zu sein, wenn sie häufiger an Überlastungssymptomen wie Burnout leiden.
Die Emotionale Kompetenz fördern.
Wie die enorm hohe Rate von psychischen Erkrankungen (Burnout wird ebenfalls gerne dazu gezählt) im Beruf zeigt, ist es dringend Zeit, die Förderung emotionaler und sozialer Kompetenz in Mitarbeiterführung und Wertesystemen von Unternehmen zu integrieren. Für die (hoch)sensiblen Menschen gilt: was nicht verdrängt werden muss, kann fruchtbringend für alle eingesetzt werden. So entsteht eine echte Win-Win-Situation für Mitarbeiter und Führungskräfte im Unternehmen.
Strategische Zusammenarbeit mit Aurum Cordis.
Seit 2008 arbeite ich mit (hoch)sensiblen Berufstätigen, Erwachsenen und Kindern. Dabei nutze ich das große Netzwerk ganzheitlich arbeitender Ärzte, Therapeuten und Coachs von Aurum Cordis, aus dem heraus eine umfassende integrative Beratung, Begleitung und Fortbildung für sie geleistet werden kann.
Damit (hoch)sensible Menschen leistungsfähig und zufrieden in Beruf und Leben handeln können, habe ich das HAKINEM®Trainingsprogramm entwickelt.
Das HAKINEM®Trainingsprogramm besteht aus:
Individuelle berufliche Themen besprechen wir weiterhin in Einzelcoachings.
Wenn Sie fragen haben oder weitere Informationen wünschen, rufen sie mich einfach an. Zusätzliche Informationen über mich finden Sie hier.
Ich freue mich auf ihren Anruf. Telefon 04183 - 79 19 06.